Kann denn Recht Rassismus sein? – 14.12., 20h, Mainz

Veröffentlicht am Dezember 8, 2010 von cafebohne in News

Kann denn Recht Rassismus sein? – Vortrag und Diskussion zu Ausländergesetzen
Dienstag, den 14. Dezember, 20 Uhr, Welthaus, Rheinallee 79 – 81, Mainz

Referenten:

Roland Grasshof (Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz, http://www.ini-migration.de/www/homepage/index_html)
Bernd Drüke (Antirassistische Gruppe Mainz)

Wenn Deutschland auch krank macht… – 06.12. Wiesbaden

Veröffentlicht am November 27, 2010 von cafebohne in News

Medizinische Versorgung und Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsheimen

Zeit: Montag, 6.12.2010, 20:20 Uhr
Ort: Café Klatsch, Wiesbaden, Marcobrunnerstr. 9

Informationsveranstaltung mit:
Benjamin Krummel, Assistenzarzt an der Kinderklinik am
Mönchberg in Würzburg
Dr. med. Annette Bänsch-Richter-Hansen, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie & Ärztliche Psychotherapeutin

Am 10. Dezember ist weltweit der Tag der Menschenrechte – auch des “Rechts auf höchstmögliche körperliche und geistige Gesundheit” und des “Rechts auf medizinische Versorgung für jedermann”.

Kinder und Jugendliche in Flüchtlingsheimen leiden nicht nur vielfach an traumatischen Erfahrungen vor und während der Flucht. Auch ihr Alltag in Deutschland lässt sie kaum zur Ruhe kommen. Unsichere Zukunftsperspektiven, Abschiebungen, schlechte Wohnbedingungen, etc. erschweren bei körperlichen
und seelischen Erkrankungen die Behandlung oder machen sie vielfach überhaupt erst erforderlich.

Assistenzarzt Benjamin Krummel betreute in Würzburg Kinder und Jugendliche in einer großen Flüchtlingsunterkunft. Er wird aus kinderärztlicher Sicht über die prekäre Wohnsituation und krank machende Lebensumstände berichten.

Dr. med. Annette Bänsch-Richter-Hansen hat seit vielen Jahren Erfahrungen in der Behandlung von traumatisierten Kindern und Jugendlichen mit Flüchtlingsschicksal gemacht.

Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrates Wiesbaden ( www.fluechtlingsrat-wiesbaden.de ) mit Unterstützung des AStA der FH Wiesbaden.

Flyer zu Veranstaltung: http://fluechtlingsrat-wiesbaden.de/dokumente/Fly_WennDeutschlandauchkrankmacht.pdf

Café Klatsch: http://www.cafeklatsch-wiesbaden.de/

Abschiebeknast Ingelheim abschaffen – Kundgebung am 10.12.2010

Veröffentlicht am November 25, 2010 von cafebohne in News

In Ingelheim sind Flüchtlinge, die nichts verbrochen haben, bis zu 18
Monate in einem Hochsicherheitsknast eingesperrt. Nach dem
Landesaufnahmegesetz dürfen den in Abschiebungshaft­ein­richtungen
untergebrachten Personen, nur “die zum Zwecke des Vollzugs der
Abschiebungshaft und zur Aufrechterhaltung von Sicherheit oder Ordnung
der Einrichtung erforderlichen Beschränkungen auferlegt werden”. Ein
Hochsicherheitsgefängnis ist hierfür in keiner Weise geeignet.
Zahlreiche Flüchtlinge werden zudem entlassen, nachdem sie anwaltliche
Hilfe erhalten haben. Sie waren zu Unrecht eingesperrt. Rheinland
Pfalz ist ein weltoffenes Land, in dem kein Platz ist für ein Symbol der
Abschreckung und Entrechtung. Wir fordern ein Ingelheim, ein Rheinland
Pfalz ohne Abschiebeknast.

Treffpunkt 16 Uhr am Abschiebeknast, Konrad Adenauer Str. 51, Ingelheim

Infos: http://www.kulturlotsen.org/smt/

Infoabend zum Abschiebknast Ingelheim – 16.11., Mainz Weltmöbelladen

Veröffentlicht am November 5, 2010 von cafebohne in News

Am 16. November um 20.00 h wird es einen Infoabend zum Abschiebeknast in Ingelheim im Weltmöbelladen (Rheinallee 79) in Mainz geben.

Die Referentin ist Marie Weber von Amnesty International.

Es geht weiter…

Veröffentlicht am Oktober 8, 2010 von cafebohne in Termine

…am Dienstag den 26.10. um 20 Uhr in der Cafeteria vom ReWi auf dem Uni Campus Mainz.

„Tod in der Zelle – Abschiebung um jeden Preis“

Veröffentlicht am September 6, 2010 von cafebohne in News

Die ‘Panaroma’ Sendung vom 02.09.2010 beschäftigt sich mit dem Suizid des Flüchtlings Slawik C. (siehe Artikel vom 11. Juli).

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5316038

Selbstmord in Abschiebungshaft

Veröffentlicht am Juli 11, 2010 von cafebohne in News

„Wieder einmal hat ein Flüchtling keinen Ausweg gesehen und sich in Abschiebungshaft das Leben genommen. Die Hintergründe und Umstände dieses erneuten Todesfalls eines Flüchtlings verdeutlichen den alltäglichen Skandal der Abschiebungshaft in Deutschland…“ http://www.nds-fluerat.org/4476/aktuelles/suizid-des-fluechtlings-slawik-c-verdeutlicht-skandal-der-abschiebungshaft/

Nächstes Treffen

Veröffentlicht am Juni 6, 2010 von cafebohne in Termine

Das nächste Treffen wird voraussichtlich am 15.06. um 20.oo Uhr stattfinden. Im evtl. wegen Fußballgedöhns vor dem Q-Kaff (Uni Campus).

Im März war ich einige Wochen in Calais, im Norden Frankreichs. Dort habe ich zusammen mit anderen AktivistInnen des Netzwerkes „No borders“ versucht den auf der Straße lebenden MigrantInnen meine Solidarität zu zeigen. Diese Menschen machen auf ihrem Weg nach England in Calais eine harte Zeit durch. Wir wollen ihnen mit Sachspenden konkret helfen, machen aber auch Öffentlichkeitsarbeit, um über die erschreckenden Zustände zu informieren. Den Rest des Beitrags lesen »

In Calais, Frankreich, leben derzeit einige hundert MigrantInnen ohne Papiere auf der Straße und versuchen unerlaubt auf den Laderampen von LKWs über den Ärmelkanal nach England zu kommen. Da die Fahrzeuge an der Grenze mehrmals kontrolliert werden, ist das kein leichtes Unterfangen und die MigrantInnen bleiben oft monatelang in Calais. Dort bauen sie sich Unterschlüpfe am Strand und im Unterholz oder ziehen in leerstehende Häuser ein. Seit Herbst letzten Jahres geht die französische Polizei sehr repressiv gegen diese hilfebedürftigen Menschen vor, sie sind ständigen Übergriffen ausgesetzt, ihre Hütten, Decken und persönlichen Gegenstände werden von der Polizei zerstört und die Menschen oft auf brutale Weiseverhaftet. Da viele von ihnen nicht abgeschoben werden können, werden sie wieder freigelassen und stehen erneut vor dem Nichts. Eine Grenze, die wir mit unserem deutschen Pass ohne Probleme übertreten können, wird für diese Menschen zu einer Hürde, die sie über Monate in dieser Misere festhält.Die ReferentInnen aus dem Netzwerk „No border“ waren selbst vor Ort und möchten im Anschluss an einen Erfahrungsbericht auch eine Diskussion über eine Welt ohne Grenzen anregen.

Datum: Donnerstag, 6. Mai 2010, 20.00 Uhr
Ort: ESG, Am Gonsenheimer Spieß 1 (an der
Saarstraße, gegenüber Uni)
Raum: Großer Seminarraum (Bürogebäude)